Verkauf neuer Cannabis-Gerätschaften trägt zu den Wachstumszielen der EnWave Corporation bei

In Kanada und anderen Weltmärkten hat die schnelle Expansion der Cannabisproduktion eine vielversprechende Wachstumschance geschaffen. Gerade auch für den Einsatz der Strahlungsenergie-Vakuumverarbeitung (REV), eine effiziente Methode zur Pasteurisierung und Trocknung von Cannabispflanzen, ergibt sich ein großer Markt.

Diese Woche berichtete die EnWave Corporation (CA:ENW – $1,37 & US:NWVCF – $1,01 & DEU:E4U – €0,89) über einen weiteren wichtigen Beschluss, im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit Tilray, Inc. Eine kommerzielle Unter-Lizenzvereinbarung wurde an The Green Organic Dutchman Holdings Ltd (TGOD) vergeben. TGOD ist ein großer, kanadischer Cannabisproduzenten.

Das Unternehmen hat eine kommerzielle 60kW REV-Maschine gekauft, um mit der Verarbeitung von Cannabis zu beginnen. Die REV-Maschine wird Mitte 2019 installiert und nimmt kurz darauf den Betrieb auf. Sie generiert Lizenzzahlungen für alle Cannabisprodukte, die von TGOD unter Verwendung der EnWave-Technologie verarbeitet werden.

Pro Jahr kann diese Maschine schätzungsweise eine Produktion von 20 Tonnen Cannabis verarbeiten. Insofern ein Betrieb von 8 Stunden pro Tag über eine Fünf-Tage-Woche gewährleistet wird. TGOD wird vollständig finanziert, um eine jährliche Produktion von bis zu 170.000 kg (170 Tonnen) Cannabis pro Jahr zu erreichen. Dies bedeutet, dass in Zukunft möglicherweise zusätzliche REV-Maschinen bestellt werden, wenn die Produktion steigt.

Green Organic Dutchman kaufte eine große 60kW kommerzielle REV-Maschine, um Mitte 2019 mit der Verarbeitung von Cannabis zu beginnen.

Erster Unter-Lizenzvertrag mit Tilray

Als eines der ersten Cannabisunternehmen, hat Tilray das Potenzial der REV-Technologie erkannt und ist 2017 eine Partnerschaft mit EnWave eingegangen. Ziel ist der Einsatz von REV-Maschinen, um mit der Verarbeitung der bedeutenden Cannabisproduktion zu beginnen. EnWave gewährte Tilray gleichzeitig das Recht, die REV-Technologie an andere kanadische Hersteller weiter zu lizenzieren, wobei die Lizenzgebühren zwischen beiden Unternehmen aufgeteilt werden.

Im April 2018 berichtete EnWave, dass das Unternehmen mit einem weiteren, unbenannten, führenden, kanadischen Cannabisproduzenten über den Einsatz von REV-Verarbeitungstechnologien verhandelt hat. Mehrere Milliarden-Dollar-Unternehmen gehören zu den potenziellen Kandidaten, die dieser Beschreibung entsprechen würden. Darunter so bekannte Namen wie Aphria, Canopy Growth und Aurora Cannabis. Es wurde zwar noch kein Abkommen geschlossen, aber die Verhandlungen werden fortgesetzt. Dies könnte die zweite Unter-Lizenzvereinbarung zwischen EnWave und Tilray werden.

Entwicklung neuer Wege, um ein schnelleres globales Wachstum für tiefgefrorenes Gemüse zu erreichen

Letzte Woche berichtete EnWave auch über einen zusätzlichen internationalen Technologie-Bewertung und Lizenz-Optionsvertrag (TELOA) mit Simplot Australia. Simplot, ist ein führendes Unternehmen auf dem australischen Markt im Bereich der Lebensmittelverarbeitung und -verteilung. Die REV-Technologie ist für das Unternehmen interessant, da die Qualität der gefrorenen Gemüseprodukte deutlich verbessert werden kann. Während der Laufzeit des TELOA hat Simplot die exklusive Option, die REV-Technologie zur Bearbeitung ihrer Produktbereiche zu lizenzieren.

Basierend auf der Vereinbarung mit Simplot hat sich die globale Exklusivität, die Bonduelle einst für Tiefkühlgemüse hatte, nun auf ein spezielles Marktgebiet reduziert. Dies könnte daran liegen, dass Bonduelle nicht die Anzahl der REV-Maschinen gekauft hat, die notwendig sind, um seine globale Exklusivität zu erhalten. Das EnWave-Management hat deutlich gemacht, dass auf dem nordamerikanischen Markt für die Marke InFlavor eine gute Dynamik entsteht. Daher ist die Unternehmensleitung zuversichtlich, dass für 2019 größere materielle Verpflichtungen seitens Bonduelle eingegangen werden.

Fazit

Mehrere wichtige Trends charakterisieren den Erfolg des EnWave-Wachstumsmodells. Die Entscheidung, Partnerschaften mit führenden Unternehmen aus strategischen Wirtschaftssektoren einzugehen, hat zur erfolgreichen Ausweitung der REV-Technologie in diesen Marktsegmenten beigetragen. Dies wurde diese Woche durch die positive Beziehung mit Tilray erneut effektiv demonstriert.

Es wurde die Vereinbarung mit TGOD bekannt geben und die Veräußerung einer weiterer REV-Maschine angekündigt. Der Verkauf von Gerätschaften im Zusammenhang mit Lizenzabkommen ist wichtig, um sofortige Einnahmen zu erzielen. Allerdings zählen die Lizenzgebühren zu den langfristigen Zielen des Unternehmens. Der Cannabissektor ist für diesen Wachstumstrend besonders attraktiv, da die zu zahlenden Lizenzgebühren bis zu dreimal höher sein können im Vergleich zu den Zahlungen aus dem Lebensmittelsektor.

2018 war in vielerlei Hinsicht ein tolles Geschäftsjahr für EnWave. 2019 wird sich das Wachstumstempo weiter beschleunigen. Die Bekanntgabe der TGOD-Lizenzgebühren im kanadischen Cannabissektor und der anhaltende Erfolg in vielen anderen Sektoren deuten darauf hin, dass die Aktionäre sich auf ein weiteres starkes Unternehmensjahr freuen können. Smallcaps Empfehlung: KAUFEN.

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