EnWave verkauft möglicherweise 3. REV-Maschine an Aurora Cannabis

Die gute Beziehung, die die EnWave Corporation (CA:ENW – $2,38 & US:NWVCF – $1,83 & GER:E4U – €1,61) mit Aurora Cannabis Inc. aufgebaut hat, hat sich in der vergangenen Woche weiter intensiviert.

EnWave berichtete, dass Aurora möglicherweise den Kauf einer dritten 120 kW Strahlungsenergie-Vakuum (REV)-Maschine tätigen wird. Aurora hatte bereits im April 2019 zwei 120 kW REV-Systeme für den kanadischen Betrieb bei EnWave bestellt. Es besteht die Absicht, innerhalb von sechzig Tagen eine dritte 120 kW REV-Maschine für den Standort Aurora Nordic in Dänemark zu erwerben.

Da Aurora plant, eine GMP-Anlage (Good Manufacturing Practices) auf pharmazeutischer Ebene in Dänemark zu entwickeln, muss die REV-Maschine von EnWave auch die Einhaltung von GMP Standards berücksichtigen. Dies erfordert natürlich bestimmte technische Upgrades und Modifikationen an der REV-Einheit.

EnWave hat bereits Erfahrungen mit Änderungen in Bezug auf die Einhaltung der GMP-Standards. Bereits im vergangenen Jahr hatte Merck ein ähnliches Verfahren gefordert. Es wird erwartet, dass die Upgrades die Kosten für die Einheit zwischen 2 und 3 Millionen US-Dollar erhöhen. Das EnWave-Management geht davon aus, dass Aurora dieses Änderungsbudget akzeptieren und den Kauf zur Installation in Dänemark abschließen wird.

Good Manufacturing Practices (GMP) sind die Praktiken, die erforderlich sind, um den Richtlinien für die Herstellung und den Verkauf von Lebensmitteln, Arzneimitteln und aktiven pharmazeutischen Produkten zu entsprechen. Diese Leitlinien enthalten Mindestanforderungen, die ein Pharma- oder Lebensmittelhersteller erfüllen muss, um sicherzustellen, dass die Produkte von hoher Qualität sind und kein Risiko für den Verbraucher oder die Öffentlichkeit darstellen. Gute Herstellungspraktiken, zusammen mit guten Laborpraktiken und guten klinischen Praktiken, werden von Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten, Kanada, Europa, China und anderen Ländern überwacht.

Aurora Nordic stellt neue Anforderungen für den dritten EnWave REV Maschinenkauf

Aurora Nordic stellt neue Anforderungen für den dritten EnWave REV Maschinenkauf.

Volatile Handelsaktivitäten widersprechen den Grundprinzipien

Die zweite Junihälfte war für einige Investoren ein Engagement-Test. Nach den starken Kursgewinnen im ersten Halbjahr ist nun eine Konsolidierung im Gange. Dies ist ein normales Marktverhalten und wird als „gesund“ angesehen für längerfristige nachhaltige Gewinnerzielung. Es gibt keine grundlegenden Änderungen in der Unternehmensgeschäftstätigkeit, um einen signifikanten Verkauf zu gewährleisten. Das Management von EnWave ist der Meinung, dass die Zukunft unglaublich positiv bleibt.

Eine Gruppierung mit Short-Positionen hat den Short Selloff von 2,65 $ auf 2,14 $ zwischen dem 21. Juni und dem 26. Juni verursacht. Sie hat eine gewisse Marktschwäche genutzt, um den Preis nach unten zu treiben, damit sie ihre Short-Position abdecken kann.

Zudem schafft das bevorstehende Quartalsende oft ein Fenster für Insiderverkäufe. Insider-Verkäufe sind während der Blackout-Perioden mit zeitlichen Ergebnisberichten eingeschränkt. Daher haben sich einige der EnWave-Insider dafür entschieden, einige ihrer persönlichen Bestände vor der Blackout-Periode zu monetarisieren. Die Umsätze wurden von Brent Charleton, John Budreski und Daniel Henriques in der Zeit vom 10. bis 17. Juni gemeldet. Es ist anzumerken, dass EnWave als kleineres Unternehmen keine exorbitante Vergütung für sein Management gewährt. Die Entscheidung für Insider, Gewinne aus Aktientransaktionen zu realisieren, ist ähnlich wie bei allen anderen Investoren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Insiderverkäufe den Rückgang nicht hätten verursachen können, da sie vor dem Ausverkauf stattfanden.

Fazit

Eines der entscheidenden Elemente für die starke Beziehung zwischen EnWave und Aurora ist der Antrieb für beide Partner, eine Führungsrolle in ihren Sektoren zu übernehmen. Dies wurde durch mehrere Initiativen belegt, die derzeit in Arbeit sind. Die jüngste Strategieentscheidung von Aurora zur Erreichung der GMP-Standards ist ein weiteres Beispiel.

Es wird erwartet, dass Aurora das vorgeschlagene Upgrade-Paket auf die neuen Spezifikationen genehmigt und die Bestellung umsetzt. Der überarbeitete Produktverkauf wird dann einen weiteren Impuls für den wachsenden Umsatz im laufenden Jahr für EnWave setzten. Darüber hinaus strebt Aurora danach, der dominante Akteur im Cannabissektor zu werden. Durch die Lizenzvereinbarung zwischen Aurora und EnWave, sind bei Unternehmen in der Lage gemeinsam zu wachsen.

Trotz der verbesserten fundamentalen Rahmenbedingungen für das Unternehmen in diesem Quartal befindet sich die Aktie inzwischen in einer Konsolidierungsphase. Dies führt zu einem stärkeren Leistungsversprechen für Investoren, die zu dieser niedrigeren Preisklasse kaufen. EnWave zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung bei aktivem Wachstum. Das Unternehmen setzt seine Bemühungen fort, neue Aufträge zu akquirieren und neue Partnerschaften aufzubauen.

EnWave bleibt eine der besten kanadischen Small-Cap-Aktien, in die man investieren kann. Die Marktperformance im ersten Halbjahr war beeindruckend. Das Unternehmen scheint auf dem richtigen Weg zu sein, um in Zukunft deutliche Gewinne zu erzielen, da die Beziehungen zu wichtigen Partnern in verschiedenen Sektoren weiter an Dynamik gewinnen.

Wichtige Angaben entnehmen Sie bitte unserem Haftungsausschluss.Neuster Unternehmensbericht (EN) (pdf)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.