EnWave setzt Meilenstein mit REV-Verarbeitung im Pharmasektor

EnWave Corporation (CA:ENW – $1.60 & US:NWVCF – $1.23 & GER:E4U – €1.09) hat in den letzten Jahren einige Vereinbarungen sehr schnell abgeschlossen. Andere Verhandlungen erforderten jahrelange Arbeit, um verwirklicht zu werden. Diese Vorgehensweise lohnt sich jedoch, da jede neue Vereinbarung ein längerfristiges Wachstumspotenzial bietet.

Der Fokus der Entwicklung liegt seit mehreren Jahren auf einer schnellen Anpassung der revolutionären Radiant Energy Vacuum (REV) -Technologie. D.h. EnWave reagiert umgehend auf neue Anforderungen für schnelle Gefriertrocknungen in der Pharmabranche. Im Idealfall eignen sich PharmaREV-Maschinen zur schnellen Entwässerung lebender und aktiver Organismen. Der Prozess ist schneller und kostengünstiger als bei anderen verfügbaren Technologien. Dieses Effizienz-Versprechen veranlasste Merck im September 2018 eine 9-kW-REV-Maschine in seinem Werk in Pennsylvania zu installieren.

Zuvor hatte EnWave im Juli eine Marketinginitiative mit GEA Lyophil GmbH unterzeichnet. GEA, mit Sitz in Deutschland, zählt zu den führenden Unternehmen in Bezug auf die Entwicklung und Herstellung von Gefriertrocknungsanlagen für Biotech- und Pharmaunternehmen. Die Vereinbarung war daher von strategischer Bedeutung.

Diese Woche berichtete EnWave, dass die Allianz in ein Joint Development Agreement (JDA) mit GEA umgewandelt wurde. Zudem ist ein Technologielizenzvertrag unterzeichnet worden. Diese Zusammenarbeit soll die Entwicklung der REV-Technologie für pharmazeutische Anwendungen beschleunigen.

EnWave hat eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung mit der GEA Lyophil GmbH geschlossen, einem globalen Hersteller und Vermarkter von Gefriertrocknungsanlagen für die Pharma- und Biotech-Industrie.

EnWave hat eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung mit der GEA Lyophil GmbH geschlossen, einem globalen Hersteller und Vermarkter von Gefriertrocknungsanlagen für die Pharma- und Biotech-Industrie.

Verbesserung der Technologieentwicklung

In der Zwischenzeit bietet die Partnerschaft mit GEA zusätzliche Vorteile. Die JDA ermöglicht es EnWave, sich auf andere Bereiche zu konzentrieren, während die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für PharmaREV voranschreitet. Ein weiterer attraktiver Aspekt dieser Beziehung ist, dass GEA proprietäres geistiges Eigentum einbringt. Als Spezialist für die Herstellung von Verarbeitungsgeräten für die Pharmabranche ist GEA der ideale Partner, um diese Anwendung für die REV-Technologie voranzutreiben.

Dieser Zusammenschluss reduziert effektiv den Zeit- und Geldaufwand für EnWave in Bezug auf den Abschluss der PharmaREV-Prozess Entwicklung. Durch die Sicherung des Führungsvorsprungs bei einem globalen Lieferanten und Hersteller nutzt EnWave das Fachwissen und die Technologie seines Partners, um die endgültige Entwicklung zu erreichen. Das Arrangement ist zudem sehr attraktiv, da GEA die Entwicklungskosten trägt.

Die Kooperation zwischen GEA und EnWave könnte es Merck künftig ermöglichen, klinische Studien für mehrere Impfstoffe durchzuführen. Das Ziel, die kommerzielle Produktion einer pharmazeutischen Anwendung für Merck sicherzustellen, eröffnet EnWave große Chancen. Diese könnten zu einem Durchbruch im lukrativen Pharmabereich führen.

Handelsabkommen in Kolumbien

EnWave unterzeichnete eine gebührenpflichtige, kommerzielle Lizenz bei Pacifico Snacks S.A.S. Dies ist ein durch Frauen geführtes Unternehmen, das natürliche Snacks für den Lebensmitteleinzelhandel herstellt. Das Unternehmen ist auf die Eigenmarkenproduktion von hochwertigen, begehrten und innovativen Kochbananen- und Maniok-Chips spezialisiert. Die Produkte sind bei den Verbrauchern sehr beliebt und haben Auswirkungen auf das Endergebnis der großen Einzelhändler.

Dank der Vereinbarung hat Pacifico Snacks das ausschließliche Recht, bestimmte Arten von Mango-, Ananas- und Bananenprodukten in Kolumbien herzustellen. Dieses neue Angebot wird den Ruf von Pacifico, als führender Handelsmarkenanbieter für große nordamerikanische Lebensmittelhändler, weiter stärken.

Pacifico Snacks kaufte sofort eine kommerzielle 10-kW-Radiant Energy Vacuum-Maschine, um die kommerzielle Produktion in Kolumbien zu starten. Darüber hinaus muss Pacifico für die gesamte Produktion eine Lizenzgebühr an EnWave zahlen und zusätzliche REV-Maschinen bestellen, um die Exklusivrechte aufrechtzuerhalten.

Diese Lizenz ist für EnWave die erste in Kolumbien und die 38. weltweit.

Fazit

Das unglaubliche Wachstum und die erfolgreiche Vermarktung der REV-Technologie basierten unter anderem auf der Strategie, Allianzen mit führenden Unternehmen in jedem Sektor aufzubauen. Sobald sich ein angesehener und bekannter Akteur in einem Sektor für die REV-Technologie entschieden und eine Partnerschaft geschlossen hat, werden andere Unternehmen in diesem Sektor häufig dazu angeregt, diesem Beispiel zu folgen. GEA ist als globaler Anbieter von Spezialmaschinen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie etabliert.

Es sollte auch angemerkt werden, dass EnWave als angesehener und vertrauenswürdiger Lieferant in diesem Sektor, die implizite Validierung der REV-Technologie erneut unter Beweis gestellt hat. Wenn modernste Technologie erforderlich ist und eine strenge Qualitätskontrolle für einen ganzen Sektor gefordert wird, ist es ein Vertrauensbeweis, wenn sich der etablierte Hersteller dieser High-End-Geräte für eine Partnerschaft mit EnWave entschieden hat.

Der neue Partnerschaftsvertrag mit GEA ist ein Meilenstein für das Unternehmen. Er wird die Entwicklung proprietärer Technologien vorantreiben, die einen weiteren Sektor für zukünftiges Umsatzwachstum öffnen werden. Das stetige Erreichen neuer Anwendungen für die REV-Verarbeitung und die Sicherung neuer Möglichkeiten für Partnerschaften haben dazu beigetragen, EnWave als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Kanada zu etablieren.

Wichtige Angaben entnehmen Sie bitte unserem Haftungsausschluss.Neuster Unternehmensbericht (EN) (pdf)

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